Eschborn-Frankfurt wird verschoben

Am 1. Mai rollen zwischen Eschborn und Frankfurt die Räder leider nicht. Foto: Archiv/Henning Angerer
Am 1. Mai rollen zwischen Eschborn und Frankfurt die Räder leider nicht. Foto: Archiv/Henning Angerer
18.03.2020 | Frankfurt (rad-net) - Gemeinsam mit der Stadt Eschborn und der Stadt Frankfurt am Main hat die Gesellschaft zur Förderung des Radsports entschieden, die 59. Ausgabe von Eschborn-Frankfurt am 1. Mai abzusagen und eine Verschiebung auf einen späteren Termin zu prüfen.

«Mit dieser Entscheidung leisten wir unseren Beitrag, die Verbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Wir sind uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst, denn der 1. Mai steht seit über 50 Jahren für den Fahrradfeiertag. Aber derzeit ist ein unbeschwertes, gemeinsames Feiern des Fahrrades nicht möglich», sagt Claude Rach, Geschäftsführer der Gesellschaft zur Förderung des Radsports.

Rach weiter: «Unsere enge und vertrauensvolle Partnerschaft mit Eschborn, Frankfurt und unseren Partnern beweist sich gerade jetzt. In diesen Tagen, die uns alle vor enorme Herausforderungen stellen, sind wir zu einer schnellen einstimmigen Entscheidung gelangt. Dafür möchte ich mich bei Herrn Shaikh und Herrn Frank sowie unseren kommunalen Partnern des Teams Taunus und Sponsoren bedanken.»

In einem gemeinsamen Statement sagen Adnan Shaikh, Bürgermeister der Stadt Eschborn, und Markus Frank, Stadtrat und Dezernent für Wirtschaft, Sport, Sicherheit und Feuerwehr der Stadt Frankfurt am Main: «Die Absage unseres Radklassikers am 1. Mai ist eine der Maßnahmen, mit denen wir die Ausbreitung des Coronavirus einschränken wollen. Sie dient der Sicherheit aller Bürgerinnen und Bürger. Die aktuelle Herausforderung erfordert die volle Konzentration unserer Behörden. Mit der frühzeitigen Entscheidung, den Radklassiker zu verschieben, entlasten wir die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunen, die in die Planung von Eschborn-Frankfurt involviert sind. Gesundheitsämter, Genehmigungsbehörden, Polizei und Feuerwehr leisten in dieser Ausnahmesituation einen enormen Beitrag.»

Neben dem Rennen der Profis standen unter anderem auch ein UCI-Rennen der U23-Klasse sowie das Rennen der «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga» der Junioren im Rahmen von Eschborn-Frankfurt auf dem Programm. Weiter wären die Jedermänner in vier Wettbewerben der Škoda Velotour auf die Strecke gegangen.

Derzeit wird mit den zuständigen Behörden und dem Weltradsportverband UCI geprüft, ob und wann im September oder Oktober dieses Jahres und gegebenenfalls mit welchen Anpassungen Eschborn-Frankfurt und die Škoda Velotour durchgeführt werden können.

Weitere Infos zur «Müller – Die lila Logistik Rad-Bundesliga»

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